Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern. Das Schulhaus konnte gebaut werden und ist vollendet!

Jahresprojekt 2010

Indianerprojekt Escuela Kiritó Hugua'i

 

An der Stelle des alten Hauses soll nun mit Hilfe von AYUDA.ch eine neue Schule mit zwei Unterrichtsräumen und zwei Latrinen errichtet werden. Den Sand für den Bau organisiert die Gemeinschaft selbständig aus der Erde der Region, und die Fenster sollen aus dem Holz des alten Gebäudes errichtet werden. Auf diese Weise können die Kosten noch geringer gehalten werden.
Für den Bau der Schule werden insgesamt 56 Mio. Guranies, das entspricht aktuell 11.500 SFr. benötigt.

Das Schulhaus konnte gebaut werden. Herzlichen Dank für Ihre Spende!

Inzwischen ist die Schule in Kirito vom Ministerium als eigenständige, und von der Ursprungsschule unabhängige, Schule anerkannt worden. Sie hat nun eine eigene Nummer und trägt den Namen „Ko’e Pyahu Verbo Divino“. Damit hat die Indianergemeinschaft die politische Anerkennung ihrer Dorfgemeinschaft und ihres Territoriums erreicht.

 

Bilder Schulhausbau

 

Die Indianergemeinschaft Kiritó Hugua'i befindet sich im südlichen Paraguay, etwa 40 km von dem Ayudaprojekt Akaray-mi entfernt.
Die Gemeinschaft von Ava Guaranies wird bereits seit mehreren Jahren von den Steyler Missionsschwestern betreut, mit welchen Ayuda in der Vergangenheit sehr gut zusammen-gearbeitet hat. So hat AYUDA.ch in Zusammenarbeit mit Schwester Elisa im Jahr 2009 die Erweiterung der Indianerschule in „Remanso Toro“ mit integrierter Unterkunftsmöglichkeit für die Lehrer ermöglicht.
Die Gemeinschaft Kiritó Hugua'i umfasst mehrere Familien mit aktuell 55 Kindern und liegt 15 km von der nächsten Strasse entfernt; umgeben von Sojafeldern der Grossbauern auf denen die Erwachsenen z.T. als Tagelöhner arbeiten.
Der beschwerliche Fussweg von über 7 km zur nächsten Schule führte dazu, dass die Gemeinschaft seit etwa 2 Jahren Ihre Kinder selbständig unterrichtet. Verantwortlich hierfür ist der erste an einer staatlichen Schule ausgebildete Guaranie Onosre mit zwei weiteren Lehrern aus der Gemeinschaft.
Der Unterricht findet aktuell im “Innenhof” eines alten maroden Missionshauses statt. Das Dach und die Wände des Gebäudes sind löchrig, es gibt nicht genügend Sonnenlicht und auch der Boden ist nicht ausgebaut, so dass meistens in Freien unterrichtet werden muss.